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Wann ist es besser, mit dem Angebot nicht zu gewinnen

Wann ist es besser, mit dem Angebot nicht zu gewinnen

Wann ist es aber besser, nicht zu gewinnen? Na dann, wenn der gesamte Geschäftsvorgang mit seinen möglichen zukünftigen Ergänzungen nicht rentabel ist. Wenn ich etwas mit Verlust an einen Kunden verkaufen soll und gleichzeitig in Zukunft nicht mehr davon profitieren werde, macht es keinen Sinn, dies zu tun. Businesslektionen besagen, dass jeder Handel eine Win-Win-Situation sein sollte, d. h. ein Gewinn für beide Parteien. Aber logischerweise kann sich der Kunde dann nicht wundern, dass wir nicht freiwillig in einen solchen Kampf gehen, wenn nur er gewinnen will und wir auf der Seite der Verlierer bleiben sollen.

Aber wie stellen wir fest, dass unser Angebot für uns bereits nachteilig ist? Wir müssen alle Kosten mit einrechnen und die Risiken bewerten. Zu den Kosten gehört natürlich der Kauf von Produkten, die wir dem Kunden anbieten. Es gibt aber auch andere, z. B.:

  1. die Kosten für den Händler, der das Angebot mit dem Kunden ausgehandelt hat;
  2. die Kosten für den Mitarbeiter, der das Angebot erstellt hat;
  3. Kosten für andere Personen wie Budgetberater, Projektanten, Finanzabteilung, Rezeptionistin, Reinigungskraft usw.
  4. Gemeinkosten des Unternehmens

Idealerweise berechnen Sie Ihre Kostenstunde. Dies wird weitere Berechnungen erheblich vereinfachen.
Ein Beispiel für die Kostenstunde:
Die Mitarbeiter kosten uns monatlich 15 000,- EUR.
Büros 1 000,- EUR
Fuhrpark 2 300,- EUR
Buchhaltung 300,- EUR
Sonstige Gemeinkosten 1 000,- EUR
Unsere Monatskosten betragen also 9 600,- EUR

Wir haben 5 Mitarbeiter in Hauptbeschäftigung, d. h. 8 Stunden pro Tag. Insgesamt produzieren sie 40 Stunden Kosten pro Tag. Aber Vorsicht, nicht Arbeit! Diese ist zwischen 50 und 70% zu berechnen!
Wenn wir davon ausgehen, dass ein Monat 21 Arbeitstage hat, wissen wir, dass unsere Mitarbeiter insgesamt 40 x 21 = 840 Kostenstunden produzieren.
Eine Kostenstunde wären dann 19.600 / 840 = 23,33 EUR. Wenn unser Mitarbeiter also unabhängig vom Erfolg des Angebots 2 Stunden an einem Angebot arbeitet, haben wir 46,60 EUR in dieses Angebot investiert.
Vergessen Sie diesen Preis niemals. Wenn Sie zusätzlich zu den Kaufpreisen der Produkte auch Kostenpositionen in die Angebote aufnehmen (beide sind natürlich aus Sicht des Kunden verborgen), können Sie genauer beurteilen, wann das Gewinnerangebot ein echter Sieg ist.

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