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Wie soll ein Preisangebot aussehen

Wie soll ein Preisangebot aussehen

Sie haben als Kunde in Ihrem Leben wahrscheinlich mehrere Preisangebote erhalten und eins oder auch mehrere ausgewählt, das/die Sie schließlich in eine Bestellung umgewandelt haben. Sie befinden sich jetzt in der entgegengesetzten Position. Jetzt erstellen Sie ein Angebot für Ihren Kunden und versuchen natürlich zu gewinnen. Warum gewinnen? Weil das Preisangebot ein kleiner Wettbewerb ist. Wir können mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass der potenzielle künftige Kunde nicht nur uns angesprochen hat. Wäre es so, würden wir uns jetzt wahrscheinlich mit Bestellung, Rechnung, Lagerausgang und anderen ebenfalls interessanten Themen befassen. Aber das Preisangebot ist ein Wettbewerb. Und Sie wollen ihn gewinnen. Stellen Sie sich ein Szenario vor, dass ein Kunde einen gemauerten Swimmingpool kaufen möchte. Es ist klar, dass er, wenn er nicht ausdrücklich technisch versiert ist, ein Unternehmen dafür bestellen wird. Und es ist auch klar, dass er nicht nur ein Unternehmen, sondern mehrere Unternehmen kontaktieren wird, damit sie ihm ein Angebot abgeben, es sei denn, er hat im Voraus eine starke Präferenz, beispielsweise aufgrund der Erfahrung eines Freundes oder einer vertrauenswürdigen Person. Und das ist unser Wettbewerb, den wir gewinnen wollen. In einem separaten Artikel werde ich mich mit dem Thema befassen, wann es besser ist, den Kampf zu beenden und diesen Sieg der Konkurrenz zu überlassen.

1. Holen Sie sich Eingangsinformationen

Unterschätzen Sie niemals diese Phase. Je besser Sie sich in Ihrem Beruf auskennen, desto bessere Fragen können Sie dem Kunden stellen und für ihn natürlich eine geeignete Lösung vorschlagen. Bis Sie eine klare Vorstellung davon haben, was der Kunde braucht, macht es keinen Sinn, ein Angebot abzugeben. Dann erstellen Sie vergeblich ein Angebot, das Ihre Vorstellung vertritt, aber die des Kunden nicht trifft. Das Kennenlernen des Kunden und seiner Vorstellungen hilft Ihnen bei der Auswahl der richtigen Kombination Ihrer Produkte und auch des Preises.

2. Beachten Sie, dass die Realität vom Angebot abweichen kann

Sie können für Ihre Schätzung einen Preis festsetzen, aber die Realität kann abweichen. Sie gehen beispielsweise davon aus, dass Sie für die Umsetzung ein 10 m langes Kabel benötigen, aber während der Montage stellt sich heraus, dass Sie es 20 m lang benötigen. Vergessen Sie nicht, dem Kunden für solche Artikel, die während der Montage abweichen können, im Angebot zu schreiben, dass die Menge eine Orientierungsmenge ist und dass die tatsächliche Menge erst während der Montage oder der vorherigen Spezifikation des Angebots festgelegt wird. Denken Sie daran, dass das, was Sie jetzt für den Kunden als Preis festlegen, nicht in Stein gemeißelt ist, gleichzeitig muss jedoch jede Änderung für den Kunden klar sein, sonst wird er Sie nicht als einen vertrauenswürdigen Lieferanten betrachten.

3. Teilen Sie das Angebot in logische Einheiten

Wenn Sie ein längeres Angebot erstellen, das mehrere logische Einheiten enthält, fügen Sie nicht alle Elemente als lange Liste hinzu. Wenn sich der Kunde in Ihrem Angebot nicht auskennt, besteht kaum eine Chance, dass er nach Details fragt, er wird es lieber verschieben oder einen anderen Lieferanten auswählen. Wenn Sie das Angebot in separate Blöcke aufteilen, helfen Sie ihm erheblich bei der Orientierung und er wird auch Ihren Preis besser verstehen. Verwenden Sie im ProfiAngebot die Elementtypen Neue Notiz und Zusammenfassung.

4. Preis auf erster Stelle

Wir müssen zugeben, dass selbst wenn wir den Preis erst am Ende des Angebots schreiben, wird es die erste Information sein, nach der vom Kunden gesucht wird. Dies ist logisch, denn trotz der Tatsache, dass wir versuchen, dem Kunden den Preis als einen der Parameter unseres Angebots aufzuzwingen, wird er ihn immer als die erste Angabe wahrnehmen, nach der er entscheidet, ob er den Rest des Angebots liest. Es ist klar, dass die Wahl des richtigen Preises eine Kunst ist. Verstecken Sie den Preis jedoch in keinem Fall vor dem Kunden, wenn er ihn nicht findet, wird er dem Angebot keine weitere Aufmerksamkeit schenken.

5. Ein Bild ist wichtiger als tausend Worte

Einmal gesehen ist wie tausendmal gehört. Dies gilt natürlich auch beim Angebot. Wenn Sie einem Kunden eine Liste mit Artikeln geben und er in Ihrem Bereich nicht zu Hause ist, wird es ihm nichts sagen. Das Hinzufügen eines Bildes zu jeder Position hilft ihm sehr.

6. Berechnen Sie Ihren Bruttogewinn

Jeder Artikel hat seinen eigenen Verkaufs- und natürlich auch Kaufpreis. Es gibt jedoch Kosten, die nicht als Verkaufsartikel für den Kunden ausgewiesen werden. Verwenden Sie für diese Kosten eine Kostenposition. Dies kann zum Beispiel die Zeit und der Treibstoff sein, die mit dem Angebot verbunden sind - Sie haben den Kunden getroffen, haben x Stunden damit verbracht, eine geeignete Lösung für ihn vorzubereiten u. ä. Wenn Sie dann über den Preis sprechen, haben Sie eine bessere Vorstellung davon, ob es sich lohnt, das Angebot zu gewinnen.

7. Die Form des Angebots spricht von Ihrer Professionalität

Wenn Ihr Angebot nur eine Zeile in der E-Mail enthält und Ihr Konkurrent ein professionelles Angebot mit Artikeln, Bildern und Beschreibungen sendet, befinden Sie sich in den Augen des Kunden nicht auf demselben Boot. Wenn Sie ihm ein perfektes Dokument schicken, sehen Sie in seinen Augen viel professioneller aus.

8. Mit dem Kunden soll man kommunizieren

Es ist eine Zeitverschwendung, ein Angebot abzugeben und den Kunden nicht um Feedback zu bitten. Dann hätten Sie dieses Angebot gar nicht machen müssen. Natürlich, Sie können ein großartiges Produkt haben und zwar ganz konkurrenzlos. Beziehungsweise, Sie haben die exklusive Vertretung, sodass der Kunde nur bei Ihnen kaufen muss. Aber im Alltag ist es so, dass wenn Sie nicht gewinnorientiert sind, Sie auch nicht gewinnen werden.

9. Senden Sie niemals dasselbe Angebot mit unterschiedlichen Anpassungen

Es ist üblich, dass der Kunde das Angebot anpassen möchte. Die Anpassung kann angebotene Produkte, Rabatte, Mengen usw. betreffen. Wenn Sie ein und dasselbe Angebot immer wieder neu schreiben, verlieren Sie den Überblick über die Version, mit der der Kunde arbeitet. In diesem Fall empfehle ich, dass Sie eine Kopie des Angebots erstellen und im alten Angebot den Status des Menüs "Durch ein anderes Angebot ersetzt" auswählen.

10. Auswertung des Angebots

Ein sehr wichtiger Teil des gesamten Geschäftszyklus. Es ist auf jeden Fall notwendig auszuwerten, wie sich das Angebot entwickelt hat. Dies hilft Ihnen bei anderen Angeboten, effizienter zu arbeiten. Vergleichen Sie im Idealfall das Angebot und die erhaltene Bestellung, bzw. bewerten Sie den gesamten Geschäftsfall anhand der erhaltenen und ausgestellten Rechnungen.

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